100 Jahre Frauenbund Prüm

Spaziergang mit der Naturtrainerin Mechthild Kuhn durch den Kurpark zum Frauenfriedensbaum am 14. September 2023 um 16 Uhr.

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Am Eingang des Kurparks von der Teichstraße startete der Frauenbund Prüm mit der Naturtrainerin Mechthild Kuhn unter dem Motto: „Natur gemeinsam erleben“ mit einer 

Gruppe interessierter Frauen zum Spaziergang durch den schönen Kurpark.

 

Mechthild Kuhn berichtete über ihre ehrenamtliche Arbeit in Zusammenarbeit mit der Stadt Prüm.

Im Vordergrund steht dabei, die Natur zu erforschen, um einen achtsamen Umgang mit Natur und Umwelt zu erfahren.

Gemeinsam mit den Kindern und Familien entwickeln sie Ideen und führen Projekte durch;

um die Natur und die Umwelt bewusster zu gestalten und zu erleben.

So wird der Park aus seinem Dornröschenschlaf erweckt.

Der Frauenbund schenkte der Stadt Prüm zum 100-jährigen Jubiläum einen Ginkgobaum,

als Zeichen für den Frieden und Schöpferkraft Gottes.

Trotz der atomaren Katastrophe von Hiroshima hat der Ginkgobaum seine von Gott geschenkte Lebenskraft bewahrt und wurde wieder grün. Er ist damit zum Symbol der Hoffnung geworden.

 

Der Gingkobaum hat Mechthild Kuhn in einer Aktion mit Kindern an einer schönen Stelle des Parks

eingepflanzt. Die Kinder haben mit viel Freude Friedenstauben bemalt und aufgehängt.

So haben die Kinder auch einen Anteil am Ginkgobaum.

Das Bäumchen hat seine Blätter verloren, aber er schlägt schon wieder neu aus.

Hier erleben die Kinder die Jahreszeiten in der Natur. Unter der Anleitung von Mechthild Kuhn lernen sie wie man einen Garten bestellt. Es beginnt im Frühjahr mit sähen und pflanzen, 

später mit Unkraut haken und im Herbst mit ernten.

Die Naturtrainerin machte auf einige gemeinsame Projekte mit den Kindern aufmerksam und informierte die Gruppe mit interessanten Details. Sie hat den Frauen die  Augen geöffnet für die Natur in diesem schönen Kurpark - während des Spaziergangs zum Frauenfriedensbaum.

Die Bewahrung der Schöpfung und der Schutz unserer Umwelt ist auch für den Frauenbund ein Herzensanliegen.

Am Frauenfriedensbaum angekommen war schon alles bereit für die Feier an diesem wunderschönen Ort, in Gottes freier Natur.

 

Zu beginn der Feier sang Helmut Melcher das Lied - passend zum Friedensbaum -

Es ist an der Zeit... von Hannes Wader.

Herr Melcher begleitete musikalisch die Feier mit seiner Gitarre und Gesang. Die Gäste waren

begeistert, dass sie die schönen Lieder mitsingen könnten. 

 

Marlies Binias begrüßte herzlich die Gäste im Namen des Frauenbundes Prüm und übergab das Wort an Beate Born, die zum Frauenfriedenbaum noch viel Interessantes zu sagen hat.

Anmerkungen von Beate Born am Frauenfriedenbaum:

Gepflanzt im Juni 2003 aus Anlass des 100jährigen Jubiläums des Bundesverbande insgesamt wurden mehr als 10 Bäume in der Diözese gepflanzt

Heute – 100 Jahre Zweigverein Prüm  - Enthüllung des neuen Schildes

Frauenfriedensbaum:  Ort der Begegnung, Zentrum der Geselligkeit, Mahnmal und Zeichen für Wachsen und Gedeihen.

Die Linde: Die Blüten locken mit ihrem süßlichen Geruch im Sommer viele Bienen an; Die ätherischen Öle haben schweißtreibende, abwehrsteigernde, beruhigende und reizlindernde Wirkung. Ideal bei Halsschmerzen und Hustenreiz.

Lindenbäume können ein unglaubliches Alter erreichen, bis zu 1000 Jahren.

Unter den Linden pflegen wir zu singen, trinken und tanzen und fröhlich zu sein, denn die Linde ist ein Friede- und Freudebaum.

Warum Frauenfriedensbaum?

Was das Nichtvorhandensein von Frieden, also Krieg bedeutet, wissen einige unter uns noch aus eigener Erinnerung und wir alle seit fast zwei Jahren, seit in Europa wieder ein bewaffneter Konflikt stattfindet.

Weltweit sind mehr als 600 Millionen Menschen aufgrund bewaffneter Konflikte mangelernährt; über 100 Millionen Menschen sind auf der Flucht.

Es bedarf weltweiter Anstrengungen um globalen Frieden zu finden und zu wahren.          Aber…

Frieden bedeutet mehr als die Abwesenheit von Krieg. Frieden wünschen sich nicht nur Menschen, die akut in Krisengebieten leben, sondern Frieden ist auch eine wichtige Grundlage für unser Zusammenleben im Alltag.

Global gesehen und hier vor Ort spielen Frauen dabei eine besondere Rolle:

Der Schutz für Frauen und Mädchen und ihre Beteiligungsmöglichkeiten setzen weltweit Wertmaßstäbe für das gesellschaftliche Zusammenleben.

Eine Friedenskultur kann bereits im Kleinen entstehen:

Ich denke, der Frauenbund hat in den vergangenen 100 Jahren immer wieder Einkehrtage, Atempausen etc. angeboten,

um den eigenen Inneren Frieden zu finden.

Für das leibliche Wohl war auch bestens gesorgt. 

Die mit üppigen, wohlschmeckenden und großer Vielfalt bestückten, Wurst/Käse – Fingerfood-Platten. Gespendet vom Hit-Verbrauchermarkt Prüm,

Dazu passte die "Roggenplatte 100" für unser Fest ganz hervorragend -  war ein toller "Hingucker"

und außerdem sehr lecker. Gespendet von der der Landbäckerei Roden.

Der Frauenbund bedankt sich herzlich für die großzügigen Spenden. 

Beate Born bedankte sich herzlich bei Mechthild Kuhn für den informativen Spaziergang unter dem

Motto,"gemeinsam Natur erleben".

Einen weiteren musikalischen Genuss  bereiteten die Büdesheimer Alphornbläser

den Gästen und ließen die Alphörner erklingen.

Sie verzauberten das Fest mit den ruhigen Klängen aus den rund 3,70 Meter langen "Holzröhren". 

Andrea Becker 1. Vorsitzende repräsentierte die Alphornbläser und erklärte:

„Früher diente das Instrument zur Verständigung zwischen den Almen. Je nach Wind und Lage kann man Alphörner bis zu 10 Kilometer weit hören“.

Es war ein schönes, unkomplizierte Erlebnis mit den außergewöhnlichen Instrumenten.

 

Helmut Melcher gab spontan bekannt, dass er gerne sein vereinbartes Entgeld für die Flutkatastrophe in Libyen spenden wollte. Auch Gäste spendeten.

Dieser guten Idee schlossen sich auch Alphornbläser und spendeten auch ihr vereinbartes Entgeld für die Flutkatastrophe in Libyen.

So kamen 300 Euro zusammen, die vom Frauenbund umgehend auf das Spendenkonto: 

ARD Nothilfe Libyen überwiesen wurde.

 

Besonderen Dank an alle die gespendet haben!